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17. Februar 2025 - Gletscher-Eishöhlentour auf dem Vatnajökull

  • Autorenbild: Niko Benas
    Niko Benas
  • 12. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. März

Nachdem ich in den ersten Tagen meines Island-Trips den Norden Islands bereist hatte, verbrachte ich den Rest meines Aufenthalts im Süden und Südosten der Insel.

Neben den Polarlichtern, ist der Besuch einer Gletscher-Eishöhle das zweite absolute Highlight eines Roadtrips durch das winterliche Island.

Ein lang gehegter Wunsch, die darin faszinierenden Farben, Formen und Kontraste zu bewundern und zu fotografieren.

Ich entschied mich für eine geführte Eishöhlenerkundung auf dem Breidamerkurjökull-Gletscher, die ich am Parkplatz der Gletscherlagune Jökulsarlon direkt buchen konnte.

Der Breidamerkurjökull ist ein Auslassgletscher, der für seine Eishöhlen bekannt ist und Teil des riesigen Vatnajökull-Gletschers ist.

Die Tour begann nebst der Cafeteria von Jökulsarlon, wo man auf zwei erfahrene, freundliche Guides trifft.

Das Verhältnis von 2 Guides zu maximal 15 Gästen, sorgte für ein persönliches Erlebnis.

In einem komfortablen Superjeep fährt man offroad entlang des Vatnajökull Gletschers, während man die atemberaubende Landschaft genießen kann.

Der Fahrer bringt einen in die Nähe der Höhle, sodass diese Tour für alle Fitnesslevel geeignet ist. Von dort aus ist es ein 20-minütiger Fußmarsch durch das Gletschertal zum Eingang der Eishöhle. Dabei erfährt man vom Guide allerlei Interessantes und Wissenswertes.

Leider werden durch die steigenden globalen Temperaturen auch die Gletscher in Island nicht verschont. Mit den Eisformationen verschwinden auch ihre spektakulären Höhlen.

Der Vatnajökull-Gletscher zieht sich um ca. 200 m pro Jahr zurück!

Kurz vor dem Besteigen des Gletschers, hilft der Guide mit der Sicherheitsausrüstung (Helm- und Schuh-Spikes-Pflicht).

Dann ist es endlich an der Zeit eine faszinierende, eisbedeckte Welt zu erkunden.

Die Eishöhlenerkundung ist nur im tiefsten Winter möglich, während die Höhle vor Ankunft auf ihre Sicherheit überprüft wird.

Alles was man dann noch tun muss, ist die einzigartige Schönheit der Höhle zu bewundern: ein faszinierender Anblick!

Während der ca. 40-minütigen Höhlentour sind mindestens zwei Stopps vorgesehen, damit man die Vielfalt dieses Naturwunders genießen und ablichten kann.

An manchen Stellen erscheint das Eis blau oder grün, an anderen schwarz durch eingebettete vulkanische Asche.

Die Eisformationen sind ebenso spektakulär, von perfekt angeordneten Eiszapfen bis hin zu seidenglatten Wänden.

Der Guide erzählt dabei Interessantes über die Eishöhlen, Gletscher, Vulkane und die lokale Kultur.

Man erfährt, wie die Höhlen entstanden sind und natürlich kann man dem Guide auch selbst Fragen stellen.

In den Sommermonaten entsteht durch die erhöhten Temperaturen vermehrt Schmelzwasser, welches das Begehen dieser Höhlen nicht mehr sicher macht.

Das Schmelzwasser fließt durch den Gletscher und bringt das bestehende Eis zum Tauen.

Auf diese natürliche Art entstehen Hohlräume/Tunnel.

Das bedeutet auch, dass sich jedes Jahr die Eishöhlen neu formen.

Die meisten Gletscherhöhlen sind deshalb in der Regel nur von November bis März begehbar, auch verändern sich diese leicht im Laufe der Wintersaison.

Nach dem Besuch der Gletscher-Eishöhle kehrt man zum Superjeep und nach Jökulsarlon zurück, mit aufregenden Eindrücken und vielen unvergesslichen Momentaufnahmen im Kasten.


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Niko Benas Photo-Impulse © Romantische, mystische und verträumte Stimmungen. Biete private Workshops und Kalender an.

Alle Inhalte und Fotos © 2025 Niko Benas Photo-Impulse - niko.benas@arcor.de
 

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